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BIOGRAPHIE
Die gebürtige Berlinerin begann ihre musikalische Ausbildung in den Studiengängen
Klavier (UdK Berlin)und Musikwissenschaft (TU Berlin). Nach ihrem Diplom studierte sie Gesang an der
Berliner HFM "Hanns Eisler" bei Prof. Anneliese Fried und Prof. Julia Varady (DVD: "Masterclass with
Julia Varady", 2007). Studiumsbegleitend wurde sie Stipendiatin des Wagnerverbandes.
Sarah van der Kemp absolvierte Meisterkurse bei Prof. Thomas Quasthoff und Prof. Peter
Konwitschny. Während der Teilnahme an zahlreichen Liedinterpretationsklassen
bei Prof. Dr. Dietrich Fischer-Dieskau (Berlin, Stuttgart, Schwarzenberg) widmete sie sich insbesondere den
Orchesterliedern Mahlers.
In Berliner Opernproduktionen sang die Mezzosopranistin zahlreiche Partien; u.a. Carmen (Carmen),
Concepción (L´heure espagnole), Sesto (La clemenza di Tito), Judith (Herzog Blaubarts Burg). Große
Beachtung gewann si in der Rolle des Komponisten (Ariadne auf Naxos). Während der "Academia d´Amore"
(Leitung: Steven Stubbs, Bremen) sang Sarah van der Kemp Ottavia (L´incoronazione di Poppea) von
Monteverdi
Noch vor Ende des Gesangsstudiums bebütierte sie an der Staatsoper Berlin mit der Rolle der
Kunstgewerblerin in Bergs "Lulu" unter der Leitung von Michael Gielen und der Flora/"La Traviata" an der Deutschen
Oper Berlin, an der sie in der folgenden Spielzeit 2006/07 als Stipendiatin engagiert war. Sie sang dort u.a.
Hänsel/"Hänsel und Gretel", Lucienne/"Tote Stadt",
die 2. Dame/"Zauberflöte", Roßweiße/"Walküre", Mercedes/"Carmen" ,
Alt/"Matthäuspassion" Infermiera/"Sour Angelica", sowie die Partie der Jane "Germania" von A.
Franchetti (DVD-Produktion Deutsche Oper Berlin).
2007-2010 war die Mezzosopranistin festes Ensemblemitglied am Staatstheater Schwerin.
Sie war dort u.a. als Rosina/"Barbiere di Siviglia" , Sesto/"Cesare" , Hänsel, Nancy/"Martha" sowie
Judith/"Herzog Blaubarts Burg" zu hören. Bei den Sommerfestspielen 2010 sang sie die Preziosilla/
"Macht des Schicksals".
Neben ihren Opernverpflichtungen pflegt Sarah van der Kemp eine rege Konzerttätigkeit, wobei sie sich
besonders mit Repertoire von Orchesterliedern profilierte. Konzert- und Theatertourneen führten sie nach Peru,
Bolivien, Italien, Schweiz und Frankreich (Festival Avignon und Festival Radio France in Montpellier); mit der
Dresdner Philharmonie - es dirigierte Raphael Frühbeck de Burgos - war sie kürzlich in der 9. Sinfonie von
Beethoven zu hören. In Shenzhen (China) konzertierte sie 2009 erstmalig mit Mahlers Liedern eines fahrenden Gesellen
und wurde erneut 2010 zu einer konzertanten Aufführung Wagners "Walküre" / Siegline eingeladen.
Im Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters gastierte Sarah van der Kemp
vornehmlich in der Schweiz und in Südamerika und arbeitete zusammen mit Komponisten wie George
Aperghis, Dieter Schnebel, Manos Tsangaris und Daniel Ott.
SVZ, Juli 2010: " Am meisten jedoch faszinierten die Rollen der zweiten Reihe (...) Sarah van der Kemp als Zigeunerin Preziosilla für die Augen
ein Hingucker, und ihre Stimme strahlte mit unglaublicher Brillanz bis hinauf in die glasklar sitzenden Spitzentöne"
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